Wenn es laeuft, dann laeuft es :)

Gestrandet in Johannesburg. In FFM hebt der Flieger bereits mit 60 Minuten Verspaetung ab. Vorher musste Lufthansa Technik natuerlich noch etwas an einem Fluegel schrauben. Mein Zeitfenster in Joburg 80 Minuten, um den Anschlussflug zu bekommen. Jap, das wirde eng. In Joburg nach elfeinhalb Stunden gelandet. Fahren ans Gate. Immer noch 60 Minuten Verspaetung, aber der Flieger wartet auf mich. Wenn dann nicht noch 30 Minuten Wartezeit am Gate dazukommen. Es fehlt ein Power Supply – es dauert 30 Minuten. Natuerlich wartet kein Ground Staff, um mich ins Auto zu setzen und zum Flieger zu bringen. Ich hetze zum Transfer Schalter. Ja, Flieger ist noch da. Ich soll mich beeilen. Ist ein langer Weg. Ich laufe. Es ist ein sehr langer Weg. Ich komme am Gate an, nass geschwitzt aber gluecklich. Die nette Dame an der Abfertigung laechelt mich an. Ein gutes Zeichen. Sie sagt, der Flieger ist gerade abgehoben. Ob ich das Laecheln erwidert habe, weiss ich nicht. Zurueck zum Transferschalter. Der nette Herr bucht mich in ein Airport Hotel direkt im Flughafen. Leider duerfen Sie mir meine Tasche nicht aushaendigen. Das geht nur wenn ich ein Hotel auswaerts nehme. Wer braucht schon siene Tasche 🙂 Malariamittel, Unterwaesche, Stromadapter. Um 12:45 sollte ich in Lilongwe abgeholt werden, um den Wagen zu bekommen. Geofry, der Vermieter sagt, kein Problem. Dann holt er mich eben morgen ab. Ich hoffe jetzt, dass ich Joerg erreiche. Denn der sitzt in dem Flieger nach Lilongwe. Ich hatte vor meinem Reiseantritt gelesen, dass ich eine ordentliche Portion Gelassenheit mitnehmen soll. Ich hatte diese auch eingepackt. Dass ich sie allerdings so schnell anzapfen muss, hatte ich nicht erwartet. Liebe Gruesse an alle Follower aus Joburg und ab morgen dann hoffentlich aus Malawi. 🙂

Cheers,

Egils